QR-Bestellsystem für Kartbahnen

Der Gastroumsatz einer Kartbahn entsteht nach dem letzten Rennen — und dann wollen alle gleichzeitig. Dazwischen liegen zwei ungenutzte Quellen: die Getränke der Fahrer, für die zwischen zwei Heats der Weg zur Theke zu weit ist, und die Begleitpersonen, die zwei Stunden warten und ihren Platz nicht aufgeben wollen.

Kurz gefasst
  • Essen vorbestellen für nach dem letzten Heat
  • Getränke zwischendurch, ohne Umkleiden
  • Getrennte QR-Punkte für Fahrer und Zuschauer
  • Gruppen zahlen einzeln statt über eine Kontaktperson

79 € netto im Monat, alle Funktionen enthalten. Zu den Preisen

Zwei Gruppen

Zwei Quellen neben dem Geschäft nach dem Rennen

Der Hauptumsatz kommt nach dem letzten Heat. Daneben bleiben zwei Gruppen ungenutzt — aus entgegengesetzten Gründen.

Die Fahrer

Getränke, nicht Essen

Gegessen wird nach dem letzten Rennen, nicht zwischendurch — das lässt sich nicht verschieben. Was zwischen zwei Heats ausfällt, sind die Getränke: Zehn bis fünfzehn Minuten reichen für eine Cola, aber nicht für Overall ablegen, anstehen und zurück. Der Durst ist da, die Bestellung nicht.

Getränkebestellung vom Sitzplatz im Fahrerbereich, Abholung beim nächsten Boxenstopp. Das Essen wird für nach dem letzten Heat vorbestellt.

Die Begleitpersonen

Zu viel Zeit

Eltern bei Kindergeburtstagen, Partner bei Firmenevents, Zuschauer bei Wettbewerben — sie sitzen oft zwei Stunden und fahren gar nicht. Für sie ist der Aufenthalt reine Wartezeit, und sie sind die zahlungsbereiteste Gruppe im Haus.

QR-Punkte im Zuschauerbereich. Wer ohnehin sitzt und wartet, bestellt über den Aufenthalt verteilt mehrfach statt einmal.

Der Ablauf

Drei Fenster, in denen sich der Umsatz entscheidet

Anders als in der Gastronomie ist die Nachfrage nicht gleichmäßig, sondern folgt dem Rennablauf — und ist damit gut vorhersehbar.

Vor dem ersten Heat15–20 Min.

Einweisung, Ausrüstung, Papierkram. Niemand denkt ans Essen, aber alle sind an einem Ort versammelt.

Idealer Moment für die Vorbestellung auf später — mit Abholzeit nach dem Rennen.

Zwischen den Heats10–15 Min.

Die kürzeste und dichteste Phase. Fahrer haben Durst, aber keine Zeit; die Theke ist gleichzeitig am vollsten.

Getränke laufen als Bestellung ein, während die Fahrer noch auf der Bahn sind.

Nach der Auswertung20–40 Min.

Ergebnisse, Siegerehrung, Fotos. Die Gruppe bleibt zusammen und ist zum ersten Mal in Ruhe.

Die umsatzstärkste Phase. Hier entscheidet sich, ob die Gruppe noch isst oder direkt geht.

Grenzen

Was zu bedenken ist

  • Alkohol und Fahrbetrieb. Ein Bestellsystem prüft nicht, wer gleich noch fährt. Wer Alkohol anbietet, sollte ihn für den Fahrerbereich sperren — die Verantwortung bleibt beim Personal an der Ausgabe.
  • Handys im Fahrerbereich. Wo aus Sicherheitsgründen keine Telefone erlaubt sind, funktioniert die Bestellung dort nicht. Dann bleibt der Zuschauerbereich der sinnvolle Ort für QR-Punkte.
  • Keine Bahnsoftware. OrderPark bucht keine Rennen, misst keine Zeiten und kennt eure Heats nicht. Es kümmert sich um die Gastronomie.
  • Keine Registrierkasse. Barumsätze laufen weiter über eure Kasse mit technischer Sicherheitseinrichtung.
Häufige Fragen

Fragen von Kartbahnen

Was Betreiber vor der Einführung klären.

Wie bestellen Fahrer, wenn sie im Overall sind?
Über das eigene Smartphone vom Sitzplatz im Fahrerbereich aus, meist zwischen zwei Heats. Der entscheidende Punkt ist nicht die Bestellung selbst, sondern dass keine Umkleidung und kein Weg zur Theke nötig ist. Die Abholzeit lässt sich auf nach dem Rennen legen.
Können wir Zuschauerbereich und Fahrerbereich getrennt abbilden?
Ja, über getrennte QR-Punkte mit eigenen Bezeichnungen. So sieht die Küche sofort, ob eine Bestellung in den Fahrerbereich oder an einen Zuschauertisch geht — das sind unterschiedliche Wege und oft unterschiedliche Zeitpunkte.
Wie funktioniert das bei Firmenevents und größeren Gruppen?
Jeder bestellt und bezahlt für sich, alles läuft unter dem QR-Punkt der Gruppe zusammen. Das erspart der Kontaktperson das Einsammeln von Wünschen und der Kasse die Aufteilung am Ende. Für Pauschalen lassen sich Bundles anlegen, die Fahrzeit und Verpflegung zusammenfassen.
Ist das im Lärm der Halle praktikabel?
Gerade dort. Bestellungen per Zuruf sind bei laufendem Betrieb die fehleranfälligste Variante — auf der Kartbahn kommt Motorenlärm dazu. Eine getippte Bestellung kommt eindeutig in der Küche an.
Was ist mit Kindergeburtstagen?
Die Kinder fahren, die Eltern warten — und die Eltern sind die Gruppe, die bestellt. QR-Punkte im Zuschauerbereich holen genau diesen Umsatz, der sonst ausbleibt, weil niemand die Kinder aus den Augen lassen oder die Gruppe verlassen will.
Können wir Alkohol über das System verkaufen?
Technisch ja, mit Altersabfrage im Bestellvorgang. Praktisch solltet ihr Bier und Wein für Fahrer sperren oder erst nach dem letzten Heat freigeben — das lässt sich über getrennte Karten für Fahrer- und Zuschauerbereich oder über Öffnungszeiten je Artikel abbilden. Die Verantwortung für die Ausgabe bleibt beim Personal.
Ersetzt das unsere Kasse und die Bahnsoftware?
Nein, weder noch. OrderPark nimmt Gastronomiebestellungen an; Bahnbuchung, Zeitmessung und Registrierkasse bleiben bei euren bestehenden Systemen.
Lohnt sich das bei einer Bahn mit wenig Gastronomie?
Wenn ihr nur Getränkeautomaten habt, eher nicht. Sobald es aber eine Theke mit Personal gibt, das zwischen Bahnbetrieb und Ausgabe wechselt, liegt genau dort der Engpass — und die zahlungsbereiten Begleitpersonen sitzen ohnehin schon im Haus.
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