QR-Bestellsystem — Bestellungen, die sonst ausbleiben

Ob sich ein QR-Bestellsystem lohnt, hängt weniger von der Branche ab als davon, was zwischen Gast und Theke steht. Wir haben 66 Betriebsarten nach diesem Engpass sortiert — nicht nach ihrem Namen. Für 11 davon gibt es ausführliche Seiten.

Ausführlich beschrieben

79 € netto im Monat, unabhängig von Größe und Bestellmenge. Zu den Preisen

Grundlagen

Was ist ein QR-Bestellsystem?

Ein QR-Bestellsystem nimmt Bestellungen dort auf, wo der Gast sitzt. Am Tisch, an der Bahn oder im Wartebereich steht ein QR-Code; der Gast scannt ihn mit der Kamera seines Smartphones, die Speisekarte öffnet sich im Browser, er wählt aus und bezahlt online oder vor Ort bei der Ausgabe. Ein Download ist dafür nicht nötig, ein Konto auch nicht.

Für dich als Betreiber ist ein QR-Bestellsystem vor allem eine Verlagerung der Bestellannahme: Sie passiert am Platz statt an der Theke. Jede Bestellung erscheint schriftlich auf dem Küchen-Board — mit dem QR-Punkt, an dem sie aufgegeben wurde, den gewählten Optionen und dem Zahlungsstatus. Fertige Nummern laufen über die Abholanzeige auf jedem Monitor mit Browser.

Drei Teile gehören dazu: die Karte, die der Gast sieht, die QR-Punkte, die jede Bestellung einem Tisch, einer Bahn oder einem Bereich zuordnen, und das Board, auf dem die Küche arbeitet. Alles läuft im Browser. Zusätzliche Hardware brauchst du nicht — ein Tablet, ein Laptop oder ein vorhandener Monitor genügt.

Begriffe

QR-Bestellsystem oder QR-Code-Bestellsystem?

Gemeint ist dasselbe. Die Variante mit „Code“ benennt die Technik, die kurze Form hat sich im Alltag durchgesetzt; daneben stehen Umschreibungen wie „per QR-Code bestellen“. Wer nach einem davon sucht, sucht denselben Ablauf: ein Code am Platz, die Karte im Browser des Gastes, die Bestellung auf dem Küchen-Board.

Gebraucht wird das dort, wo die Bestellannahme nicht weiter über die Theke zu führen ist — in der Gastronomie mit weiten Wegen oder langen Schlangen, in Freizeit- und Entertainmentbetrieben mit gebuchter Spielzeit. Das Ergebnis ist unter beiden Namen dasselbe: Bestellungen, die sonst ausgeblieben wären, ohne eine zusätzliche Kraft an der Theke. Was das kostet und für welche Betriebsarten es sich lohnt, steht weiter unten.

Ablauf

So funktioniert es für deinen Betrieb

Vom Anlegen der Karte bis zur ersten Bestellung, ohne Schulung und ohne technisches Vorwissen.

Schritt 1

Karte und QR-Punkte anlegen

Speisekarte mit Preisen, Optionen und Allergenen pflegen, danach Tische, Bahnen, Bereiche oder Zimmer als QR-Punkte anlegen. Ihre Zahl ist nicht begrenzt und wirkt sich nicht auf den Preis aus.

Schritt 2

Aufsteller gestalten und drucken

Die Aufsteller gestaltest du im Dashboard mit deinen Farben und Texten und lädst alle QR-Codes druckfertig herunter. Steht die Karte, bist du in rund 30 Minuten startklar.

Schritt 3

Gäste scannen und bestellen

Kein Download, kein Konto: Die Kamera öffnet die Karte im Browser. Gäste wählen am Platz aus und zahlen online oder vor Ort bei der Ausgabe.

Schritt 4

Küche arbeitet, du siehst die Zahlen

Jede Bestellung läuft auf dem Küchen-Board zusammen und wird markiert, wenn sie zu lange offen ist. Die Abholanzeige nennt fertige Nummern, das Dashboard zeigt Umsatz, Stoßzeiten und Produkte.

Kosten

Was kostet ein QR-Bestellsystem?

Ein fester Grundpreis pro Standort und eine Gebühr, die nur bei Online-Zahlung anfällt. Mehr Positionen gibt es nicht.

Grundpreis

79 € netto / Standort und Monat

Alle Funktionen sind enthalten, unabhängig von Größe, Bestellmenge und Zahl der QR-Punkte. Im Jahrestarif sind es 59 € im Monat, also 708 € im Jahr, jeweils zuzüglich MwSt.

Bei monatlicher Zahlung kündigst du jederzeit zum Monatsende. Einrichtung und Ersteinweisung kosten nichts, und die ersten 14 Tage sind kostenlos — ohne Zahlungsdaten.

Nur bei Online-Zahlung

1,5 % + 0,25 € / Bestellung

Die Gebühr stammt vom Zahlungsdienstleister Stripe und wird bei der Auszahlung einbehalten. Im Dashboard kannst du sie als Servicegebühr an die Gäste weitergeben.

Vor Ort bezahlte Bestellungen lösen keine Gebühr aus. Von deinem Umsatz behalten wir darüber hinaus nichts ein.

Beispielrechnungen und alle Konditionen — durchgerechnet für ein Café, einen Trampolinpark und ein Bowlingcenter.

Einrichtung

Speisekarte, QR-Aufsteller, Küchen-Board

  • Die Speisekarte ist der zeitaufwendige Teil. Artikel, Preise, Optionen und Allergene einmal sauber anlegen. Bei einer überschaubaren Karte ist das an einem Vormittag zu schaffen; danach änderst du Preise und Gerichte im Dashboard, ohne etwas neu zu drucken.
  • Die QR-Aufsteller gestaltest du selbst. Im Dashboard mit deinen Farben und Texten, danach alle Codes druckfertig herunterladen. Dafür fällt kein gesondertes Entgelt an.
  • Das Küchen-Board läuft im Browser. Ein Fenster auf Tablet, Laptop oder einem vorhandenen Monitor, dort, wo die Küche ohnehin vorbeikommt. Ein zusätzliches Gerät ist nicht nötig.

Steht die Karte, sind QR-Aufsteller und Küchen-Board innerhalb einer halben Stunde eingerichtet. Das Personal ist in wenigen Minuten eingewiesen, weil es auf dem Board bei zwei Handgriffen bleibt: Bestellung annehmen und fertig melden. Bewährt hat sich eine klare Zuständigkeit je Schicht; überfällige Bestellungen werden auf dem Board markiert, das fängt den Rest ab.

Zahlung

Online bezahlen, vor Ort bezahlen — oder beides

  • Online im Browser des Gastes. Kartenzahlung mit Visa, Mastercard und Amex, dazu Apple Pay und Google Pay, abgewickelt über Stripe. Die Beträge fließen auf dein eigenes Bankkonto, nicht über einen Zwischenhändler.
  • Vor Ort bei der Ausgabe. Du entscheidest je QR-Punkt, ob vor Ort, online oder beides möglich ist. Bestellungen mit Zahlung vor Ort erscheinen in der Küche gekennzeichnet und werden nach dem Kassieren als bezahlt markiert. Eine Transaktionsgebühr fällt dabei nicht an.
  • Storno und Rückerstattung im Dashboard. Einzelne Positionen ebenso wie ganze Bestellungen. Wurde online bezahlt, läuft die Rückerstattung automatisch über Stripe.

Die steuerliche Seite bleibt davon unberührt: Barumsätze buchst du weiter über dein bestehendes Kassensystem.

Abgrenzung

QR-Bestellsystem, Kassensystem oder App?

  • Keine Registrierkasse. OrderPark nimmt Bestellungen auf und wickelt Online-Zahlungen ab, ist aber keine Kasse mit technischer Sicherheitseinrichtung. Die steuerliche Aufzeichnung bleibt Sache deiner Kasse.
  • Aber anschlussfähig an die Kasse. Bestellungen lassen sich an ein angebundenes Kassensystem übergeben; alternativ exportierst du die Umsätze als CSV für die Buchhaltung. Gängige Bondrucker lassen sich ebenfalls anbinden, wenn du mit Bons arbeitest.
  • Abgerechnet wird pro Standort. Nicht pro Terminal oder Arbeitsplatz wie bei vielen Kassensystemen: Ein zweiter Bereich am selben Standort kostet nichts zusätzlich.
  • Keine Gäste-App, und das mit Absicht. Der QR-Code öffnet die Karte im Browser. Das senkt die Hürde für Gelegenheitsbesucher, bedeutet aber auch: kein Gästekonto, keine Wiedererkennung von Stammgästen, keine Bonuspunkte, keine Push-Nachrichten.
  • Kein Buchungs- oder Reservierungssystem. Es wird kein Belegungsplan geführt und kein Zeitfenster vergeben. Bestellt wird an Plätzen, die bereits besetzt sind.
Die Logik

Der Engpass entscheidet, nicht die Branche

Zwei Betriebe mit ganz verschiedenen Namen haben oft dasselbe Problem, während zwei ähnlich klingende völlig unterschiedlich arbeiten. Ein Bowlingcenter und eine Darthalle teilen den Engpass — die Gruppe sitzt an ihrem Spielort und will ihn nicht verlassen. Ein Indoor-Spielplatz und eine Kartbahn dagegen nicht, obwohl beide von Familien mit Kindern leben: Auf dem Indoor-Spielplatz sitzen die Eltern stundenlang am selben Tisch, auf der Kartbahn entscheidet sich fast alles in den Minuten nach dem letzten Rennen.

Deshalb ist die folgende Liste nach dem Engpass sortiert. Wenn du deine Betriebsart nicht findest, hilft die Frage weiter, welche der beschriebenen Hürden bei dir zwischen Gast und Bestellung liegt — die Lösung ist dann dieselbe.

Betriebsarten

12 Muster, 66 Betriebsarten

Von oben nach unten: zuerst die Betriebe, in denen die Hürde am höchsten ist.

01

Der Andrang kommt im Takt der Slots

Alle sind gleichzeitig fertig — und wollen gleichzeitig.

Gegessen wird vor und nach der Aktivität, selten währenddessen. Weil alle Gruppen im selben Takt laufen, trifft die gesamte Nachfrage in wenigen Minuten ein: Ein Slot endet, dreißig Leute wollen bestellen, zwanzig Minuten später ist die Theke leer. Wer für den Durchschnitt besetzt, bricht in der Spitze zusammen; wer für die Spitze besetzt, zahlt die übrige Zeit. Dazu kommen die Begleitpersonen — sie sind den ganzen Slot über da und bestellen als einzige während der Aktivität.

Typische Betriebe

  • Kartbahnen
  • Lasertag-Arenen
  • VR-Arenen und VR-Spielhallen
  • Escape-Room-Center mit Aufenthaltsbereich
  • Padel-, Tennis- und Badmintoncenter
  • Soccerhallen und Indoor-Sportzentren
  • Eislauf- und Rollschuhhallen
02

Der Sitzplatz ist zugleich der Spielort

Wer zur Theke geht, verlässt das Spiel.

An der Bahn, am Tisch oder an der Konsole sitzt eine Gruppe, die zusammen spielt. Aufstehen heißt nicht nur Weg, sondern Unterbrechung für alle. Deshalb bleiben gerade die Nachbestellungen aus, die den Durchschnittsbon ausmachen. Hier zählt außerdem, dass Bestellungen der Gruppe unter einer Kennung zusammenlaufen — der Bahn statt eines Tisches.

Typische Betriebe

  • Bowlingcenter
  • Billiard-, Dart- und Snookerhallen
  • Adventure- und Schwarzlicht-Minigolf
  • Brettspielcafés und Gamingcafés
  • Arcade- und Gamingcenter
03

Lange Aufenthalte, bei denen der Platz gehalten wird

Der Umsatz entsteht in der dritten Bestellung, nicht in der ersten.

Familien und Gruppen bleiben ein bis vier Stunden am selben Platz. Nicht die erste Bestellung entscheidet, sondern ob über den Aufenthalt hinweg nachbestellt wird. Kommen kleine Kinder dazu, wird aus der Bequemlichkeitsfrage eine Frage der Aufsicht: Ein Elternteil, das allein mit zwei Kindern da ist, bestellt schlicht nicht mehr. Das gilt auch dort, wo in Slots gebucht wird — die Begleitpersonen sitzen die ganze Zeit im Wartebereich und geben ihren Tisch nicht auf.

Typische Betriebe

  • Indoor-Spielplätze und Kinderwelten
  • Trampolinparks und Jump-Hallen
  • Familien- und Freizeitzentren
  • Indoor-Freizeitparks
  • Erlebnisbauernhöfe und Familienparks
04

Weitläufiges Gelände

Nicht die Warteschlange ist das Problem, sondern der Weg.

Freizeitparks sind der Regelfall dieser Gruppe: Zwischen Gast und Gastronomie liegt kein Weg von Metern, sondern von Minuten. Der Gang zum Kiosk kostet eine halbe Stunde Aufenthalt — mit Kindern im Schlepptau eher mehr. Wer aus dem Wartebereich einer Attraktion bestellt und zur Abholzeit vorbeikommt, spart Hinweg und Wartezeit. Dafür braucht es QR-Punkte über das Gelände verteilt und je Ausgabepunkt eine eigene Karte statt einer zentralen für die ganze Anlage.

Typische Betriebe

  • Freizeit- und Erlebnisparks
  • Tierparks, Zoos und Wildparks
  • Wasserparks
  • Golfanlagen und Driving Ranges
  • Campingplätze und Ferienparks
05

Der Platz wird während der Vorstellung nicht verlassen

Der ganze Umsatz drängt sich in die Pause.

Im Saal, im Rang oder auf der Tribüne bleibt man sitzen — wer geht, verpasst etwas. Also verlagert sich alles in die Pause, und dann reicht die Zeit für die Schlange nicht. Bestellung am Sitzplatz verteilt die Last über die Vorstellung und macht Umsatz möglich, der in der Pause nie zustande gekommen wäre. Die Ausgabe braucht dafür eine klare Zuordnung zu Reihe und Platz.

Typische Betriebe

  • Autokinos
  • Theater und Varietés
  • Comedy- und Kleinkunstbühnen
  • Konzertlocations
  • Stadien und Sportarenen
  • Eventhallen und Mehrzweckhallen
  • Clubs und Musikbars mit Tischbereichen
06

Temporär aufgebaut

Alles muss ohne Einarbeitung sofort laufen.

Ein Stand steht drei Tage oder sechs Wochen. Für Schulungen ist keine Zeit, das Personal wechselt, und die Spitzen sind extremer als in jedem festen Betrieb. Entscheidend ist deshalb weniger der Funktionsumfang als die Einrichtungsdauer: Karte anlegen, Codes drucken, loslegen. QR-Punkte lassen sich für einzelne Bereiche anlegen und nach der Veranstaltung wieder abschalten.

Typische Betriebe

  • Festival- und Eventveranstalter
  • Weihnachtsmärkte und saisonale Erlebniswelten
  • Temporäre Pop-up-Events
  • Vereinsfeste und Stadtfeste
  • Event-Caterer mit festen Bestellbereichen
  • Messehallen und Kongresszentren
07

Selbstbedienung mit Abholnummer

Zweimal anstehen — einmal zum Bestellen, einmal zum Abholen.

Wo ohnehin selbst abgeholt wird, ist die Bestellschlange der überflüssige Teil. Wird vorab bestellt und bezahlt, bleibt nur die Ausgabe. In der Mittagsspitze verschiebt das Arbeit in die ruhigeren Minuten davor, weil Vorbestellungen mit Abholzeit eintreffen, bevor der Andrang beginnt.

Typische Betriebe

  • Selbstbedienungsrestaurants
  • Foodcourts
  • Markthallen
  • Betriebskantinen
  • Hochschul- und Schulmensen
  • Imbisse mit digitaler Abholanzeige
  • Raststätten und große Autohöfe
  • Systemgastronomie und Franchisebetriebe
08

Große Außenflächen

Zwischen Tresen und letztem Tisch liegen fünfzig Meter.

Im Sommer entscheidet die Fläche über den Umsatz, aber die Wege wachsen mit ihr. Wer hinten sitzt, wird seltener bedient und bestellt entsprechend weniger nach. Ein QR-Punkt je Tisch macht die Entfernung zur Nebensache und verteilt die Bestellungen gleichmäßig über die Fläche — statt nach Nähe zum Tresen.

Typische Betriebe

  • Biergärten
  • Strandbars und Beachclubs
  • Große Außengastronomien
  • Rooftop-Bars
09

Kleines Team, kleine Bons

Jede aufgenommene Bestellung unterbricht die Zubereitung.

Wenn eine Person an der Maschine, an der Kasse und an der Ausgabe steht, kostet jede Unterbrechung doppelt. Zugleich sind die Bestellwerte niedrig, was die Zahlungsgebühr anteilig schwerer wiegen lässt. Deshalb lohnt sich der QR-Weg hier nicht pauschal, sondern gezielt: bei Tischen, Terrasse und Vorbestellungen.

Typische Betriebe

  • Cafés mit vielen Sitzplätzen
  • Eisdielen
  • Bars und Pubs
  • Shisha-Bars
  • Vereinsgaststätten
  • Clubhäuser
10

Gäste bleiben über Nacht

Die Zimmernummer ersetzt die Tischnummer.

Wer mehrere Tage bleibt, bestellt wiederholt — und selten dort, wo die Karte liegt. Bestellungen laufen über Zimmer, Liegewiese, Stellplatz oder Deck statt über Tische. Weil dieselben Gäste täglich bestellen, zahlt sich eine gepflegte Karte hier stärker aus als anderswo.

Typische Betriebe

  • Hotelbars und Hotelrestaurants
  • Jugendherbergen
  • Hostels
  • Resorts und Ferienanlagen
  • Kur- und Erholungsanlagen
  • Kreuzfahrt- und Ausflugsschiffe
11

Besucherziele mit angeschlossener Gastronomie

Der Andrang folgt dem Programm, nicht der Uhrzeit.

Führungen, Vorführungen und Öffnungszeiten erzeugen Wellen: Zwanzig Minuten Ansturm, dann Leerlauf. Eine Besetzung für den Durchschnitt bricht in der Spitze zusammen, eine für die Spitze ist die übrige Zeit zu teuer. Bestellungen, die parallel eingehen statt sich zu stauen, entschärfen genau das.

Typische Betriebe

  • Museen mit Café oder Gastronomie
  • Science-Center und Erlebniswelten
  • Besucherzentren
  • Schlösser und touristische Sehenswürdigkeiten
  • Aussichtspunkte mit Gastronomie
12

Klassische Gastronomie mit Tischservice

Technisch dasselbe, wirtschaftlich eine andere Rechnung.

Restaurants mit Bedienung am Tisch können QR-Bestellung nutzen, gewinnen aber weniger als Betriebe, in denen der Weg zur Theke das Problem ist. Wo ohnehin jemand am Tisch steht, verschiebt sich vor allem die Aufnahme — spürbar wird das bei Personalmangel und in Stoßzeiten, nicht im Normalbetrieb.

Typische Betriebe

  • Restaurants mit Bestellung am Tisch
  • Ausflugslokale mit Stoßzeiten
Gemeinsam

Was in allen Betrieben gleich funktioniert

  • Gäste scannen mit dem eigenen Smartphone — ohne App, ohne Konto, ohne Registrierung.
  • QR-Punkte lassen sich frei benennen: nach Tisch, Bahn, Bereich, Reihe, Zimmer oder Stellplatz. Ihre Zahl ist nicht begrenzt.
  • Bestellungen laufen auf dem Küchen-Board zusammen und werden markiert, wenn sie zu lange offen sind.
  • Die Abholanzeige läuft auf jedem Monitor mit Browser und ersetzt das Warten am Tresen.
  • Online-Zahlung und Zahlung vor Ort nebeneinander; vor Ort bezahlte Bestellungen lösen keine Transaktionsgebühr aus.
  • Der Preis ist überall derselbe, unabhängig von Größe und Bestellmenge.

Was sich unterscheidet, ist nicht die Technik, sondern wie sie eingerichtet wird — welche QR-Punkte du anlegst, wie die Karte gegliedert ist und ob mit Abholanzeige oder Service am Platz gearbeitet wird.

Digitale Speisekarte

Digitale Speisekarte ohne App — in jedem Betrieb dieselbe Karte

Unabhängig vom Engpass gilt: Gäste scannen, und die Karte öffnet sich im Browser. Keine Gäste-App, kein Konto. Eine digitale Speisekarte ohne App trägt Preise, Bilder und Allergene — und sie ist nach der nächsten Änderung im Dashboard aktuell, ohne dass jemand neu druckt.

Wo bestellt werden soll, bleibt die Bestellung an. Wo du nur informieren willst — am Eingang, auf der Website, im Google-Profil — schaltest du sie ab. Indoor-Spielplatz, Trampolinpark, Lasertag-Arena und Bowlingbahn nutzen dieselbe Karte; unterschiedlich sind nur die QR-Punkte: Tisch, Zuschauerbereich, Bahn oder Liege.

Wie du eine Speisekarte mit QR-Code erstellst, von der Gliederung über Allergene bis zur Größe der Aufsteller, steht Schritt für Schritt im Ratgeber.

Das QR-Bestellsystem bleibt das Produkt. Die digitale Speisekarte ist der Teil, den der Gast zuerst sieht — nicht eine zweite Software.

Häufige Fragen

Fragen zur Auswahl

Was Betreiber fragen, bevor sie sich einordnen.

Was kostet ein QR-Bestellsystem?
Bei OrderPark 79 € netto im Monat pro Standort, im Jahrestarif 59 € im Monat, also 708 € im Jahr, jeweils zuzüglich MwSt. Der Preis hängt nicht an Größe, Bestellmenge oder Zahl der QR-Punkte. Hinzu kommen 1,5 % zuzüglich 0,25 € je Bestellung, wenn online bezahlt wird; Zahlungen vor Ort lösen keine Gebühr aus. Einrichtung und Ersteinweisung kosten nichts, und die ersten 14 Tage sind kostenlos.
Wie lange dauert die Einrichtung eines QR-Bestellsystems?
Der zeitaufwendige Teil ist die Karte: Artikel, Preise, Optionen und Allergene einmal sauber anlegen. Bei einer überschaubaren Karte ist das an einem Vormittag zu schaffen. Danach stehen QR-Aufsteller und Küchen-Board innerhalb einer halben Stunde, und dein Team ist in wenigen Minuten eingewiesen — auf dem Board gibt es zwei Handgriffe: annehmen und fertig melden.
Lässt sich ein QR-Bestellsystem an mein Kassensystem anbinden?
Ja, Bestellungen lassen sich an ein angebundenes Kassensystem übergeben; alternativ exportierst du alle Umsätze als CSV für die Buchhaltung. Gängige Bondrucker lassen sich ebenfalls anbinden. Eine Registrierkasse ersetzt OrderPark nicht: Barumsätze und die steuerliche Aufzeichnung bleiben Sache deiner Kasse mit technischer Sicherheitseinrichtung.
Braucht der Gast eine App, um per QR-Code zu bestellen?
Nein. Der QR-Code öffnet die Karte im Browser des Smartphones — ohne Download, ohne Konto, ohne Registrierung. Das ist Voraussetzung dafür, dass Gelegenheitsbesucher überhaupt mitmachen. Umgekehrt gibt es damit auch kein Gästekonto: keine Wiedererkennung von Stammgästen, keine Bonuspunkte, keine Push-Nachrichten.
Für welche Betriebe eignet sich ein QR-Bestellsystem?
Überall dort, wo zwischen Gast und Theke etwas steht: eine gebuchte Spielzeit, ein weiter Weg, eine laufende Vorstellung oder die Aufsicht über ein Kind. Je größer diese Hürde, desto mehr Bestellungen finden ohne QR-Punkt gar nicht erst statt. In Betrieben mit durchgehendem Tischservice und kurzen Wegen fällt der Gewinn dagegen kleiner aus.
Funktioniert das auch für mehrere Bereiche oder Standorte?
Ja. QR-Punkte lassen sich frei anlegen und benennen — nach Tisch, Bahn, Bereich, Zimmer oder Stellplatz. Ihre Zahl ist nicht begrenzt und wirkt sich nicht auf den Preis aus.
Passt das für einen Freizeitpark mit mehreren Ausgabepunkten?
Ja, das ist der Fall, für den die Seite zum QR-Bestellsystem für Freizeitparks geschrieben ist. Dort steht, wie eine Bestellung aus dem Wartebereich einer Attraktion zum nächstgelegenen Ausgabepunkt läuft, wie mehrere Küchen mit je eigener Karte nebeneinander arbeiten und was Saisonbetrieb, wechselndes Personal und Netzabdeckung dabei bedeuten.
Was, wenn meine Betriebsart hier nicht steht?
Die Liste zeigt typische Fälle, keine Beschränkung. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung, sondern ob bei dir eine der beschriebenen Hürden zwischen Gast und Bestellung liegt. Im Zweifel klärt das ein kurzes Gespräch oder der kostenlose Test schneller als eine Einordnung.
Was ist eine digitale Speisekarte ohne App?
Eine digitale Speisekarte ohne App öffnet sich nach dem QR-Scan im Browser. Gäste brauchen keinen Download. Bei OrderPark ist das dieselbe Karte, über die sie auch bestellen — mit Preisen, Allergenen und Bildern, ohne Nachdruck. Die Bestellfunktion lässt sich abschalten, wenn du die Karte nur zum Durchblättern nutzen willst.
Ersetzt OrderPark eine Registrierkasse?
Nein. OrderPark nimmt Bestellungen auf und wickelt Online-Zahlungen ab, ist aber keine Kasse mit technischer Sicherheitseinrichtung. Barumsätze laufen weiterhin über dein bestehendes Kassensystem.
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Bereit für einen ruhigeren Betrieb?

In etwa 30 Minuten eingerichtet. 14 Tage kostenlos testen, keine Kreditkarte nötig, jederzeit kündbar.

Smartphone, QR-Aufsteller und Küchen-Display mit abgeschlossenen Bestellungen